Beginn der Abrissarbeiten

Der Abriss des in die Jahre gekommenen Einkaufszentrums im Freiburger Ortsteil Landwasser hat im November 2020 begonnen und wurde im kleinsten Kreis, entsprechend der Corona-Vorgaben, begangen. Der Bürgerverein und Hans-Peter Unmüßig trafen sich am 28.11.2020, um den Abriss symbolisch zu untermauern. Das kommunalpolitisch wichtige Projekt wurde in den 70-er Jahren von Adolf Unmüßig, dem Vater des heutigen Eigentümers, Hans-Peter Unmüßig, gebaut. 

Ich sehe den Abriss des EKZ-Landwasser mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Weinend, weil wir es in rund 50 Jahren liebgewonnen haben; und lachend, weil wir einem modernen, zukunftsfähigen Versorgungszentrum entgegensehen können: Unserem „Zentrum Landwasser“, so Dieter Dormeier, Vorsitzender des Bürgervereins Freiburg-Landwasser e.V.

Symbolische Begleitung beim Abriss des Einkaufszentrums Landwasser
von rechts: Projektentwickler Hans-Peter Unmüßig, Stadtrat Kai Veser, Stadträtin Gerlinde Schrempp, Projektleiter Oliver Litzenberger und Bürgervereinsvorsitzender Dieter Dormeier

Die Entscheidung für das neue Einkaufszentrum fiel 2018 mit dem damals durchgeführten Architektenwettbewerb. Der Entwurf wurde mit Freude und Euphorie von der Bevölkerung in Landwasser angenommen. Offen war damals allerdings die Frage, wie die Nahversorgung der Bevölkerung, während der Bauzeit, gewährleistet werden sollte.

Unmüssig hielt sein Versprechen, die Nahversorgung in Landwasser durch eine interimistische Lösung sicherzustellen. Das ungenutzte Kannenberggelände erschien für diesen Zweck geeignet. Aus Platzgründen konnten jedoch nur die Mieter untergebracht werden, die für die Versorgung der Bevölkerung wichtig erschienen, d.h. ein Lebensmittler (REWE), Ärzte, Apotheke, Imbiss, Bankautomat. Mittlerweile wurde dieses Konzept von der Bevölkerung in Landwasser dankbar angenommen.

Mit aufwändigen Vorbereitungsmaßnahmen, wie z.B. der Verlegung von Abwasserleitungen, Bodenaushub über das gesamte Gelände, Abbruchmaßnahmen oder Fundamentlegungen, wurden die Vorbereitungen für die interimistische Versorgung Landwassers durchgeführt. In der Zwischenzeit stehen für die Unterbringung der Mieter Container auf dem Gelände, die hochwertig ausgestattet sind. Die Container verfügen über Klimaanlage, sehr gute Dämmwerte für die Winterzeit und Tageslicht. Die Mietkosten für diese Container gibt Unmüssig ohne Gewinn an die Mieter weiter. Für einige Mieter waren diese Kosten wirtschaftlich nicht darstellbar. Unmüssig fand jedoch einige Lösungen für die von der Bevölkerung gewünschten und für wichtig erachteten Mieter:

Die nicht darstellbare Poststelle kann nun nach Intervention von Unmüssig und durch intensive Gespräche mit der Deutschen Post AG, im Kiosk im Kannenberggelände mitbetrieben werden. Ebenso gelang es Unmüssig nach einigen Bemühungen, einen Betreiber für das damals nicht darstellbare Eiscafé zu finden. Das Eiscafé steht in Landwasser für ein Miteinander der Bewohner und für soziale Kontakte. Auch für dieses Anliegen der Bewohner fand Unmüssig einen Betreiber.  

Insgesamt ist Unmüssig bewusst, dass den Menschen in Landwasser für die Bauzeit viel Verständnis und Geduld abverlangt wird, am Ende jedoch erfährt das neue Einkaufszentrum in Landwasser eine erhebliche Aufwertung des gesamten Stadtteils und bietet den dort lebenden Menschen, egal welchen Alters, eine höhere und bessere Lebensqualität.

„Was wir bauen prägt ja auf Jahrzehnte das Stadtbild und gibt den hier lebenden Menschen eine lebenswerte Heimat“, so Unmüßig. Der Baubeginn des neuen Zentrums Landwasser ist für Mai 2021 geplant.

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