Dieter Dormeier

Ein Platz für Begegnungen.

Durch seinen Umzug im September 1969 wurde Dieter Dormeier, Vorsitzender des Bürgervereins Landwasser, e.V., vom Hannoveraner zum Landwasseraner. Dieses Jahr feiert er nicht nur 50 Jahre im Stadtteil sondern auch 37 Jahre als Mitglied im Bürgerverein. Als die ersten Häuser 1966 in Landwasser bezogen worden sind, war die Idee des neuen Stadtteils basiert auf sozialen Wohnungsbau mit einer durchmischten Bevölkerung und vielen jungen Familien. Ein Jahr später wohnten schon 1.300 Menschen in Landwasser. 

Bereits im Mai 1967 wurde der Bürgerverein als Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern gegründet, die von Anfang an sehr aktiv an der Gestaltung und der weiteren Stadtplanung gearbeitet haben. Dieses Engagement ist bis heute zu spüren, vor allem wenn es um neue Einkaufsmöglichkeiten für die Bevölkerung geht.

Das Zentrum Landwasser sieht Herr Dormeier als Chance, den Kern von Landwasser wieder zu beleben. Am meisten freut er sich über das neue Gebäude selbst, da das jetzige Angebot die Bedürfnisse der Einwohner gar nicht abdecken kann.

„Der Platz ist nicht mehr zeitgemäß“, gibt er zu. Die maroden Fassaden, die wackligen Betonplatten und die erschwerten Zugänge für behinderte Menschen deuten auf den Bedarf nach Erneuerung hin. Der neue Bauplan hat viele Vorteile, aber leider sind keine Arkaden mehr vorgesehen.

Das Zentrum Landwasser sieht Herr Dormeier als Chance, den Kern von Landwasser wieder zu beleben.

„Wir haben die alten Arkaden sehr genossen und haben viele Feste darunter gefeiert“, sagt er. Auf manche Sachen ist Herr Dormeier bereit zu verzichten. Aber nicht auf den Platz der Begegnung.

„Ursprünglich wollten sie die Lieferwagen kreisförmig um das Gebäude leiten, sodass sie über den Platz der Begegnung fahren sollten. Im Bürgerverein haben wir dafür gekämpft, dass sie sogenannte ‚Taschenparkplätze’ für die Lieferungen am Gebäude selbst bauen, damit der Platz der Begegnung erhalten bleibt. Das war definitiv ein Erfolgserlebnis, als der Architekt, die Stadtverwaltung und der Investor unserem Vorschlag zugestimmt haben“.

Mit dem neuen Zentrum gibt es viel zu feiern. Bei Herrn Dormeier auch. Im Januar 2020 wird er 80 Jahre alt. Danach stehen Neuwahlen an. Kandidieren möchte er allerdings nicht mehr, weil die Zeit gekommen ist, etwas langsamer zu treten und jüngeren Leuten die Leitung des Bürgervereins zu übergeben.

„Ich hoffe sehr darauf, dass der Bau recht bald anfängt“, sagt er zum Schluss. „Den will ich auf jeden Fall noch erleben“.

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