Gerlinde Schrempp

Ein Leuchtturm der positiven Veränderung.

Gerlinde Schrempp von der freien Wählerliste Freiburg Lebenswert ist die Stadträtin vom Stadtteil Landwasser. Nach den Wahlen im Mai 2019 wurde sie für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Landwasser kennt sie wie ihre Westentasche, da sie insgesamt über 27 Jahre dort gewohnt hat. Aber nicht am Stück. Von 1980 bis 1990 lebte die gebürtige Schwarzwälderin und Lehrerin für Deutsch, Englisch und Gemeinschaftskunde in Landwasser. Es waren damals andere Zeiten, weil der Stadtteil nicht mal 20 Jahre alt war. 

Nach ihrer Rückkehr 2002 war Frau Schrempp überrascht von dem Zustand, den sie im Zentrum gesehen hat. Das Einkaufszentrum wurde immer wieder an Investoren weiterverkauft, ohne eine vernünftige Instandsetzung des Gebäudes vorzunehmen.

Früher konnte sie zumindest in der dort ansässigen Modeboutique einkaufen. Nach und nach sind die Fachgeschäfte jedoch aus mangelndem Umsatz ausgezogen.„Heute gibt es keine Drogerie, keinen Metzger, kein Haushaltswarengeschäft, kein Schuhgeschäft mehr“, klagt sie. „Die Einkaufsmöglichkeiten wurden Jahr für Jahr zunehmend weniger“.

"Dazu entstand in den letzten Jahren ein unausgewogenes Sozialgeflecht, in dem sich mehrere ethnische Gruppierungen gebildet haben."

Es mangelt an Integration. Dies führt oft zu Misstrauen und mangelndem gegenseitigem Verständnis. 

„Das neue Zentrum wird die Menschen wieder zusammenbringen, sei es in den Geschäften, der Gastronomie oder dem neu gestalteten Platz der Begegnung mit seinem beliebten Wochenmarkt.“

Der negativen Entwicklung ihres geliebten Stadtteils will sie jedoch durch ihr politisches und persönliches Engagement entgegenstreben.

Als pensionierte Lehrerin sieht Frau Schrempp eine große Chance bei dem Angebot der Stadt eine „Durchgängige Sprachbildung im Modellverbund Landwasser“ und dem dazugehörenden sogenannten Rucksack-Programm für Erwachsenen qualifizierte Sprachbildung anzubieten. Ziel ist es, die deutsche Sprache nicht nur im Kindesalter zu lehren und zu pflegen, sondern auch zum Teil ein hilfreiches Mittel für Eltern zu bieten, die der deutschen Sprache noch nicht mächtig sind. Denn nur über die Sprache kommen die Menschen zusammen.

Auf das neue Einkaufszentrum freut sich Frau Schrempp insbesondere, weil es Landwasser eine neue Attraktivität mit den notwendigen Geschäften und gastronomischer Vielfalt verleihen wird. Obwohl sie das alte Einkaufszentrum der 80er Jahre sehr vermisst, sieht sie der Zukunft mit voller Freude entgegen. „Das neue Stadtteilzentrum ist ein Leuchtturm der positiven Veränderung“, so Frau Schrempp.

In ein paar Jahren wird es denn so weit sein. Dann können Frau Schrempp und ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger vor der Haustür wieder alle Erledigungen machen, die im Alltag so vorkommen – es wird die Menschen wieder zusammenbringen, sei es in den Geschäften, der Gastronomie oder dem neu gestalteten Platz der Begegnung mit seinem beliebten Wochenmarkt.

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