Jagger

Das Büro für Alles.

Seitdem das Quartiersbüro im Stadtteil Landwasser 2014 entstand, erfüllt es als Anlaufstelle vielfältige Beratungs- und Unterstützungsfunktionen: von der Ausfüllung von Behördenanträgen bis hin zu der Austeilung von gelben Säcken und der Schlichtung von Mietproblemen sehen Frank „Jagger“ Hebda und Natascha Tschernich ihre Aufgabe darin, die Anlaufstelle für das Leben im Stadtteil zu sein.

Nicht selten kommen ein Dutzend Menschen auf einmal, um ihre Fragen zu klären oder einfach Kontakt aufzunehmen. Links wird Zeitung gelesen; rechts wird am PC recherchiert. Das Büro hat sogar ein offenes Bücherregal, bei dem sich die Bürger und Bürgerinnen jederzeit bedienen können. Unterstützt werden sie durch ein engagiertes Team von Ehrenamtlichen.

Jagger, der selber als Jugendlicher seine gesamte Freizeit im Haus der Begegnung verbrachte, fand seinen beruflichen Anfang als Koch weniger spannend als die soziale Interaktion mit Menschen. Nach seinem Zivildienst im Haus der Begegnung holte er sein Fachabitur nach und studierte Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule in Freiburg.

„Wir sind Problemlöser und wollen weiterhin für alle da sein.“

Mit der Gründung des Büros erweiterte der erfahrene Sozialarbeiter für Kinder- und Jugendarbeit seinen Werdegang durch die Arbeit auch mit Erwachsenen. Morgens glättet er erwachsene Probleme; nachmittags spielt er Tischtennis im Haus der Begegnung mit der Landwasser Jugend.

„Was das Haus der Begegnung für Kinder ist, ist das Quartiersbüro für Erwachsene,“ sagt er. Beide Einrichtungen bieten den Bürgern und Bürgerinnen einen unabdingbaren Halt, um das Leben so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Außerhalb der Öffnungszeiten finden auch Veranstaltungen im Stadtteil statt, wie die viertägige Graffiti-Aktion Anfang Oktober 2019. Der Hauptsponsor Sicheres Freiburg e.V. beschäftigt sich meistens mit Graffiti-Entfernung, aber der Verein sieht auch die Möglichkeit darin, eine legale Sprühaktion als Präventionsmaßnahme zu unterstützen. Gekonnte Sprayer zeigen, daß Graffiti eine sehr anspruchsvolle Kunstform sein kann.

Obwohl Jagger die offene Art des bestehenden Gebäudes vermissen wird, findet er die Erneuerung im Zentrum Landwasser sehr positiv. Es ist und soll der zentrale Lebensbereich der Bevölkerung bleiben. Auch eine neue Räumlichkeit im Erdgeschoss für den problemlosen Zugang liegt ihm am Herzen, damit die Hemmschwelle für die Bürger und Bürgerinnen so klein wie möglich gehalten werden kann. In ein paar Jahren haben sie zwar ein neues Umfeld, aber die Arbeit im Büro und die alltäglichen Herausforderungen der Mitmenschen gehen weiter.

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